Question: Ist eine Magensonde eine lebensverlängernde Maßnahme?

Das Legen einer PEG-Sonde bei Sterbenden stellt eine lebensverlängernde Maßnahme dar.

Wie lange kann ein Mensch künstlich ernährt werden?

Benötigen Patienten länger als 20 bis 28 Tage eine künstliche Ernährung, erhalten sie in der Regel Nahrung über eine sogenannte perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG-Sonde).

Kann man mit PEG noch essen?

Nach eingehender Schulung kann das Verabreichen der Nahrung auch ohne wesentliche Probleme zu Hause durchgeführt werden. Trotz einer PEG kann der Patient noch ganz normal essen und trinken, somit ist die PEG eine sinnvolle Ergänzung um den Nährstoffbedarf sicher zu stellen.

Wann ist künstliche Ernährung sinnvoll?

Wann kann eine künstliche Ernährung notwendig werden? Eine künstliche Ernährung ist grundsätzlich immer dann in Betracht zu ziehen, wenn ein Mensch keine Nahrung auf natürlichem Wege mehr zu sich nehmen kann.

Wie lange lebt man mit einer PEG-Sonde?

Es gibt keine zeitliche Begrenzung für die Liegedauer der PEG. So lange sie keine technischen und/oder hygienischen Mängel aufweist, muss sie nicht gewechselt werden.

Was ist PEG Ernährung?

Die PEG-Sonde dient der künstlichen Ernährung direkt über den Magen-Darm-Trakt. Dabei wird mithilfe eines endoskopischen Verfahrens (perkutane endoskopische Gastrostomie, PEG) ein künstlicher Zugang zum Magen geschaffen. Lesen Sie, wann die Sonde nötig ist, wie sie funktioniert und welche Risiken sie birgt.

In seinem Beschluss vom 06. Dem Beschluss lag folgender Sachverhalt zugrunde: Der Betroffene wurde aufgrund eines Hirnschlages in ein Krankenhaus eingeliefert und dort umgehend über eine Magensonde ernährt. Ab diesem Zeitpunkt besaß er noch für einen Zeitraum von über einem Jahr die Fähigkeit seinen Willen zu äußern. Diese verlor er allerdings infolge seiner zunehmenden Erkrankung. Aufgrund einer langen Vorerkrankung, hatte der Betroffene eine Patientenverfügung und auch eine Vorsorgevollmacht erteilt.

Bereits in der Patientenverfügung wurde dargelegt unter welchen medizinischen Gesichtspunkten lebensverlängernde Maßnahmen zu unterbleiben haben.

ᐅ Wann Beenden bzw. Nichtdurchführen künstlicher Ernährung erlaubt?

In der Vorsorgevollmacht wurde dann festgehalten, dass die Vorgaben der Patientenverfügung von dem Bevollmächtigten in Absprache mit den behandelnden Ärzten zu berücksichtigen sind. Die Parteien stritten nun darüber, ob die künstlichen Ernährung abgebrochen werden und die Magensonde entfernt werden soll oder nicht.

Ist eine Magensonde eine lebensverlängernde Maßnahme?

Hierbei stellte sich die eine Partei klar auf den Standpunkt, dass kein Fall vorliegt, der die Vorgaben in der Patientenverfügung erfüllen würde und somit der Abbruch der künstlichen Ernährung vom Willen des Erkrankten gedeckt wäre. Die Gegenposition sah hier in der Patientenverfügung gerade diesen Willen festgehalten.

Darüber hinaus muss Einverständnis zwischen dem Bevollmächtigten und dem behandelnden Arzt bezüglich der medizinischen Maßnahme bestehen. Weiter muss in der Vollmacht auch deutlich zum Ausdruck kommen, dass durch die Maßnahme eine begründete Gefahr bestehen kann, dass der Betreute aufgrund der Maßnahme versterben oder einen schweren und länger dauernden gesundheitlichen Schaden erleiden könnte.

Ist eine Magensonde eine lebensverlängernde Maßnahme?

Das Gericht hatte hier Zweifel an den oben genannten Voraussetzungen der erteilten Vollmacht. Darüber hinaus hatte das Gericht auch Zweifel, dass die Patientenverfügung den Vorgaben des § 1901 a Abs.

Hierzu muss schriftlich festgelegt werden, ob für den Fall, dass der Betroffene nicht mehr selbst seinen Willen äußern kann, dieser in bestimmte Ist eine Magensonde eine lebensverlängernde Maßnahme?

Maßnahmen einwilligt oder nicht. In der Patientenverfügung sind folglich konkrete ärztliche Maßnahmen zu benennen oder wie zu verfahren ist, sofern bestimmte Krankheiten oder Behandlungssituationen auftreten. Im vorliegenden Fall wurde in der Patientenverfügung nur festgehalten das lebensverlängernde Maßnahmen zu unterbleiben haben.

Dies wertete der Bundesgerichtshof nur als allgemeine Aussage und nicht als konkrete Ist eine Magensonde eine lebensverlängernde Maßnahme?

Ist eine Magensonde eine lebensverlängernde Maßnahme?

und Entscheidung des Betroffenen zum gegebenen Krankenzustand. Folglich entschied das Gericht, dass die künstliche Ernährung durch Entfernung der Magensonde nicht eingestellt werden darf. Fazit Obwohl im vorliegenden Fall eine Patientenverfügung und auch eine Vorsorgevollmacht vorlagen, aus welcher sich ergaben, das lebensverlängernde Maßnahmen zu unterbleiben haben, erfolgte hier dennoch eine Weiterversorgung des Erkrankten durch eine Magensonde, weil nach Auffassung des Gerichtes in dieser konkreten Situation der Wille des Patienten die Weiterversorgung zu stoppen, nicht in der Patientenverfügung niedergelegt war.

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