Question: Wie schädlich ist das Handy für die Augen?

Das permanente Nahsehen auf das Handy schadet auf Dauer Muskeln und Sehnerv. Die Folge: Augen jucken, tränen, flimmern, ermüden. Fachleute sprechen auch von der „digitalen Augenkrankheit“. Das Ergebnis sind oft schmerzende und gerötete Augen, die ständig trocken und ermüdet sind.

Wie gefährlich ist das Handy für Kinder?

Kinder, die in jungen Jahren viel mit dem Smartphone beschäftigt sind, neigen zu Konzentrationsschwächen, Hyperaktivität und Übergewicht, sagt Birgit Grämke von der Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen (LAKOST) Mecklenburg-Vorpommern. Sie empfiehlt Smartphones generell erst für Kinder ab der fünften Klasse.

Nur mal eben die Mails checken, die Uhrzeit oder ob jemand auf Facebook gepostet hat: Ständig schauen wir dazu auf das Smartphone oder ein anderes Display. Laut 2016 Digital Eye Strain Report von Vision Council sogar mehr als zwei Stunden täglich.

Wie schädlich ist das Handy für die Augen?

Intensive Nutzer, 17 Prozent der Teilnehmer, sogar mehr als zehn Mal in der Stunde. Es bleibt aber nicht beim Smartphone: Wir arbeiten am Computer oder Laptop, schauen abends Filme auf dem Tablet oder Laptop, benutzen eine Smart-Watch, ein Fitness-Armband, das Navi — immer wieder Wie schädlich ist das Handy für die Augen?

der Blick zu einem digitalen Endgerät. Die Studie des Vision Council ergab, dass 32,6 Prozent der Befragten Nacken- Schulter- oder Rückenschmerzen, 24 Prozent Kopfschmerzen und 22,8 Prozent trockene Augen in Zusammenhang mit übermäßigem Smartphone-Gebrauch bringen.

Wie schädlich ist das Handy für die Augen?

Wie Smartphones die Augen belasten Die Augen, unser wichtigstes Sinnesorgan, leisten täglich Höchstarbeit. Er entsteht meist nach ein bis zwei Stunden vor einem Bildschirm oder wenn wir ständig zwischen verschiedenen Geräten wechseln. Junge Menschen spüren das kaum, denn bis zu einem bestimmten Alter gelingt es unseren Augen, mühelos zwischen verschiedenen Seh-Entfernungen hin und her zu wechseln. Sie passen sich leicht an.

Doch ungefähr ab dem 30. Lebensjahr nimmt die sogenannte Akkommodation, die Fähigkeit der Augen bzw. Die Folge: Überanstrengte, müde, brennende oder trockene Augen und Probleme, scharf zu fokussieren. Auch Kopfschmerzen und Nackenverspannungen gehören zu Wie schädlich ist das Handy für die Augen?

häufigen Symptomen, wie der Report des Vision Council über die Folgen der ständigen Nutzung von digitalen Endgeräten berichtet. Die Symptome haben weniger mit den Sehanstrengungen zu tun als vielmehr mit der Art, wie wir ein Smartphone oder Tablet halten — dabei bringen Wie schädlich ist das Handy für die Augen? Kopf und Nacken oft für längere Zeit in eine unnatürliche Position und können dadurch Verspannungen auslösen. Zudem reagiert das Nervensystem auf blaues Licht besonders sensibel und das stört den Schlaf-Wach-Rhythmus.

Wer im Bett noch einen Film auf dem Tablet schaut oder auf dem Smartphone liest, hat danach wahrscheinlich Probleme einzuschlafen — die Lichtquelle des digitalen Geräts macht wieder munter. Bei Kurzsichtigkeit ist der Augapfel zu lang, das Sehen in der Ferne fällt schwer.

Unsere Augen sind für das ständige Sehen in kurze Entfernungen eigentlich nicht gemacht, unsere Vorfahren blickten meist in die Ferne, niemand hatte ein Buch oder ein Smartphone vor der Nase. Forscher vermuten, dass die heutige ständige Nahsicht bewirkt, dass der Augapfel auch bei Erwachsenen weiterwächst und zu Kurzsichtigkeit führt.

Die steigenden Zahlen Kurzsichtiger weltweit sprechen dafür. Nicht mit digitalen Brillengläsern Speziell gegen digitalen Sehstress angepasste Brillengläser lindern die Beschwerden und erleichtern das Sehen. Das führt zu einer geringeren Belastung der Augen, sie bleiben entspannter. Diese Brillengläser eignen sich besonders für 30- bis 45-Jährige, egal ob sie zum ersten Mal eine Brille brauchen oder schon langjährige Brillenträger sind. Einfach weniger aufs Handy schauen?

Versuchen Sie, das Handy nicht immer direkt in Ihrer Nähe zu haben — legen Sie es zu Hause ruhig mal in die Schublade, nehmen Sie es für den Spaziergang nicht mit. Reservieren Sie einen Tag in der Woche, zum Beispiel am Wochenende, an dem Smartphone, Tablet und Laptop aus bleiben. Manchmal kann es auch helfen, bestimmte Apps, die einfach nur Zeit fressen, zumindest für eine Weile zu löschen. Das können Sie unter anderem außerdem tun: Schauen Sie während Meetings und Konferenzen nicht unter dem Tisch auf Ihr Handy, dabei verspannt der Nacken extrem.

Achten Sie auf eine ausreichende Entfernung zum Bildschirm, egal bei welchem Gerät. Beim Computer sind 50 bis 80 Zentimeter ideal. Drehen Sie den Bildschirm nicht bzw. Der Bildschirm sollte immer direkt vor dem Gesicht positioniert sein, in ausreichender Entfernung. Machen Sie regelmäßig Pause vom digitalen Sehen! Blicken Sie bei der Arbeit alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf einen Gegenstand in 20 Meter Entfernung — am besten nach draußen.

Gönnen Sie Ihren Augen viel Helligkeit, am besten Tageslicht — laut Studien die beste Prävention gegen Kurzsichtigkeit. Nehmen Sie Smartphone oder Tablet nicht mit ins Bett, so vermeiden Sie Schlafstörungen.

Mit seinen Lösungen bringt der Konzern die Welt der Optik weiter voran und gestaltet den technologischen Fortschritt mit.

Achtung!: So schädlich sind Smartphone und Co. für die Augen

Sitz des 1846 in Jena gegründeten Unternehmens ist Oberkochen. Alleinige Eigentümerin der Gesellschaft ist die Carl-Zeiss-Stiftung. Der Unternehmensbereich Vision Care ist einer der weltweit führenden Hersteller für Brillengläser und augenoptische Instrumente.

Wie schädlich ist das Handy für die Augen?

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