Question: Was tun bei Nervenschmerzen in der Hand?

Bei einer Sehnenscheidenentzündung raten Ärzte, die Hand zu schonen. Durch die Gabe entzündungshemmender und schmerzlindernder Medikamente lassen die Beschwerden in der Regel rasch nach. Wenn die konservative Therapie nicht anschlägt, kann eine Operation erforderlich werden.

Welche Symptome bei Nervenschmerzen?

Typische Zeichen und Symptome sind einschießende, elektrisierende oder brennende Schmerzen, Kribbeln und Ameisenlaufen, Taubheit sowie Schmerzverstärkung durch leichte Berührung (Allodynie).

Was tun gegen Schmerzen in der Hand?

Unterstützend sind bei Schmerzen in der Hand weitere Therapie-Maßnahmen sinnvoll, beispielsweise:Krankengymnastik (Physiotherapie)Wärme-oder Kältebehandlung.Muskeltraining (Kräftigung und Dehnung)Bewegung und gelenkfreundliche Sportarten (z.B. Schwimmen)Wasser- und Bädertherapie.Elektrotherapie.Ultraschalltherapie.More items...•Nov 12, 2020

Gewöhnlichen Schmerz verspürt man beispielsweise, wenn man sich den Mund an zu heißer Suppe verbrennt, den Kopf stößt oder der Rachen entzündet ist.

Was tun bei Nervenschmerzen in der Hand?

Schmerz-Auslöser wie Hitze oder Entzündung, aber auch andere Reize, werden von Schmerzsensoren registriert und an das Gehirn gefunkt. Nervenschmerzen dagegen fühlt man, wenn Nervenfasern selbst Schaden nehmen.

Was tun bei Nervenschmerzen in der Hand?

Dann werden Schmerzsignale oft ohne nachvollziehbaren Auslöser und teils ohne Unterlass ans weitergeleitet. Vor der Behandlung solcher Nervenschmerzen sollte der Arzt abklären, welche Grunderkrankung vorliegt.

Denn gelingt es, diese zu heilen, können auch die Nervenschmerzen verschwinden.

Handschmerzen: Schmerzen in der Hand

Gelingt es nicht oder nicht ausreichend, müssen die Nervenschmerzen symptomatisch behandelt werden. Die Bekämpfung neuropathischer Schmerzen erfolgt — was auf den ersten Blick überrascht — mit Mitteln gegen epileptische Anfälle Antikonvulsiva und solchen, die ansonsten gegen Depressionen zum Einsatz kommen Antidepressiva. Diese Medikamente verhindern, dass die geschädigten Nervenbahnen zu sehr erregt werden.

Zu den bei Nervenschmerzen eingesetzten Antikonvulsiva zählen beispielsweise Gabapentin, Pregabalin oder Carbamazepin, wobei Letzteres hauptsächlich bei einem speziellen Gesichtsschmerz, der Trigeminusneuralgie, angewendet wird.

Wichtig für Patienten mit Vorbehalten gegen Psychopharmaka: Antidepressiva, die bei Nervenschmerzen verwendet werden, sind geringer dosiert als bei der Behandlung einer Depression. Grund Was tun bei Nervenschmerzen in der Hand?

Was tun bei Nervenschmerzen in der Hand?

ist, dass sie bei Schmerzen anders wirken. Eingesetzte Wirkstoffe: zum Beispiel Amitriptylin, Duloxetin oder Venlafaxin. Aber auch starke, klassische Schmerzmittel wie die Abkömmlinge des Morphins zeigen eine gute Wirksamkeit. Es werden Arzneiformen mit einer verzögerten, einer sogenannten retardierten Freisetzung angewendet.

Besonders für die Opioide Tramadol und Oxycodon liegen bei Nervenschmerzen nach einer Gürtelrose und bei diabetischen Neuropathien gute Studienergebnisse vor. Hier gilt es zu beachten, dass Verstopfung eine häufige Nebenwirkung ist, die von vornherein mitbehandelt werden sollte.

Schmerzmittel wie Paracetamol, Metamizol und solche aus der Klasse der nichtsteroidalen Antirheumatika wie Acetylsalicylsäure, Diclofenac oder Ibuprofen sind bei Nervenschmerzen hingegen gar nicht oder kaum wirksam. Noch eine Unterscheidung zum Schluss: Schießen die Schmerzen ein, wird eher mit Antikonvulsiva oder Opioiden therapiert, liegt ein Dauerschmerz vor, nutzt man eher Antidepressiva oder klassische schwache und starke Schmerzmittel. Diese Methoden kommen oft parallel zu Arzneimitteln zum Einsatz.

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