Question: Warum Glauben Atheisten nicht an Gott?

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Das Wort Atheismus kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „ohne Gott“. Atheisten glauben, dass es keinen Gott und auch keine Götter gibt. Außerdem lehnen sie ganz grundsätzlich den Gedanken ab, dass es eine übernatürliche Macht gibt. Von der Kirche halten viele Atheisten nicht viel.

Damit fangen die Probleme einer einheitlichen Definition auch schon an: Was negiert der Atheist am Gottesglauben? Glauben Atheisten 1 nicht an die Existenz Gottes oder glauben sie 2 an die Nicht-Existenz Gottes? Ersteres, nicht an die Existenz Gottes glauben, ist eine Aussage darüber was jemand nicht glaubt, nämlich dass Gott existieren würde. Die zweite Auffassung, an die Nicht-Existenz Gottes glauben, drückt aus, was jemand glaubt, dass Gott nämlich nicht existieren würde.

Die Frage, die sich uns stellt, ist ein Eskimo, der noch nie etwas von Gott gehört hat, ein Atheist? Dem schwachen Atheismus fehlt der Glaube an Gottd. Er behauptet aber nicht, dass es keinen Gott gäbe. Schwacher Atheismus ist meist etwas unbewusst, bewusst tendiert er zum Agnostizismus.

Der starke Atheismus ist überzeugt, dass es keinen Gott gibt.

Warum Glauben Atheisten nicht an Gott?

Militant ausgetragen wird ein starker Atheismus zum Antitheismus. Sowohl schwache, als auch starke Atheisten werden oft der Gottesleugnung bezichtigt. Das trifft auf die starken Atheisten, jedoch nicht für die Mehrheit der Atheisten zu.

Außerdem wird der Begriff leugnen umgangssprachlich auch so benutzt, dass man etwas Wahres desavouiere. Hier suggeriert der Vorwurf Gottesleugner, etwas das überhaupt nicht sicher ist, nämlich die Existenz Gottes sei sicher.

Nebenbei bemerkt sind auch Theisten im Allgemeinen, und MuslimeChristen und Juden im Speziellen Gottesleugner. Sie sind, was andere Götter angeht, meist starke Atheisten, bestreiten die Existenz expliziter Götter im Gegensatz zu den meisten Atheisten also tatsächlich. Der klassische Atheist glaubt bei tausenden von Göttern nur an einen weniger Warum Glauben Atheisten nicht an Gott? der Theist, respektive, der Atheismus der Theisten macht nur bei einem Gott eine Ausnahme.

Dann aber müsste, der nach, ein Moslem beweisen, warum es Zeus, Jahwe, Odin und all die tausenden, anderen Götter nicht geben kann. Denn er glaubt, wie gesagt, nur an einen einzigen Gott. Der schwache Atheismus hat auch nie behauptet, dies Warum Glauben Atheisten nicht an Gott?

können, die Beweislast liegt beim Gottespostulierer. Da hilft auch keine noch so ausgeklügelte Exegese mehr, um dieses z. Entweder haben diese Leute seine Aussagen missverstanden, oder aber sie wollen ihn missverstehen. Wie ein Theismus im Einzelnen ausfällt, hängt stark davon ab man nachsieht. Teutates beispielsweise war bei den Kelten der wichtigste Göttervater und an Gott glauben hieß damals an Teutates glauben. Heutzutage gibt es die Kelten nicht mehr und so auch keinen Teutatis, und kein Tempel und kein Gebet mehr für ihn: Götter sterben regelmäßig mit ihren Erfindern aus.

Denkern wie,oder ging es nie darum, den abstrakten Gegensatz zum Theismus herauszuarbeiten. Vielmehr war und ist es die Intention dieser Menschen, eine neue humanistische und zugleich Sicht auf die Welt zu entwickeln, die als bessere Alternative zum idealistisch-theistischen Weltbild angeboten werden kann. Diese neue Sicht der Dinge steht zwar zu Teilen in einem deutlichen Kontrast zu den Positionen traditioneller Religionen, teilweise gibt es aber auch große Übereinstimmungen.

Ich habe mich umgesehen und keinen einzigen militanten Atheisten getroffen, wohl aber militante Gläubige. Aber kein einziger Atheist kam mir unter die Augen, der aus dieser atheistischen Überzeugung heraus zu Vertreibung und Mord aufgerufen hat. Schwache Atheisten zweifeln und es waren noch nie die Zweifler, die die Welt in den Abgrund gerissen haben.

Immer schon waren es diejenigen, die keinen Zweifel an ihrer eigenen Überzeugung kannten, sei es die eines theistischen Osama bin Ladens oder die eines atheistischen Stalins. Erst bemüht der Theist logische Folgerungen bspw.

Ich fasse zusammen: Es werden logische Rückschlüsse von der Welt auf Gott gemacht, was natürlich nur geht, wenn so ein logischer Rückschluss überhaupt möglich ist, und nur ein paar Sätze später heißt es dann, dass die Logik gar nicht geeignet ist, Warum Glauben Atheisten nicht an Gott?

sich Gottesfragen zu nähern. Aber nicht nur die Logik, auch die Naturwissenschaften werden so herangezogen, wie es einen gerade passt. Debattieren ist aber kein Wunschkonzert, entweder man stellt sich den Fragen der Vernunft und der der Logik, oder man verendet in seinen Glaubenssätzen in vollkommener Beliebigkeit.

Dieser Schluss ist aber völlig verkehrt. Eine Haltung, bei der die Moral abgelehnt wird, bezeichnet man als Nihilismus oder Amoralismus. Ein Atheist, kann, muss aber nicht Nihilist oder Amoralist sein. Wie auch die meisten Theisten folgen auch die meisten Atheisten einer Moral, mit dem Unterschied, dass sich ein Atheist zur Begründung seiner Moral nicht auf Gott beruft, sondern selber nachdenken kann.

Es gibt entsprechende Systeme, die ohne die Warum Glauben Atheisten nicht an Gott? von Gott auskommen, demgemäß wird die Existenz Gottes von diesen Ansätzen zwar nicht bestritten, der Glaube an seine Existenz aber als überflüssig abgelehnt. Obwohl der Atheismus selbst nicht als unanimer Korpus von Glaubenssätzen oder als Doktrin zu verstehen ist, eröffnet er die Möglichkeit, neue Antworten auf diese Fragen jenseits des Übernatürlichen und Bedurftsgelenktem zu finden.

Es ist aber unklar, wer als Erster gezielte Gedanken zum Atheismus entwickelt hat. Bei uns im Westen gilt der antike, griechische und Philosoph Diagoras von Moles ca.

Glauben Atheisten nicht an Gott? (Psychologie, Religion, Philosophie und Gesellschaft)

Der ebenfalls griechische Philosoph Sokrates 469 bis 399 v. Verbreitete und öffentliche Bekundungen, es gäbe keine Götter, bleiben jedoch bis in die Zeit der französischen Revolution ab 1789 selten. Heute ist Atheismus in vielen Nationen üblich, obwohl der Anteil der Atheisten an der Gesamtbevölkerung oft schwierig zu bestimmen ist. Wenn wir Atheismus als Nichtglaube oder Glaube an die Nichtexistenz Gottes definieren wollen, müssen wir erst wissen, wer oder was Gott ist.

Genau das weiß man aber nicht so genau. Man frage Warum Glauben Atheisten nicht an Gott? Gläubige desselben Gottes nach ihrem Gott und bekommt mindestens ebenso viele verschiedene Antworten. Beziehen wir die Glaubenden anderer Kulturen und Epochen mit ein, wird der Unterschied noch dramatischer.

Für manche Menschen steckt das Göttliche auch nur in der Unergründlichkeit des oder in der. Wie es unzählige Theismen, so muss es in Folge auch grundverschiedene Atheismen geben. Auch mit dem Gott Meister Eckharts, Brunos, Spinozasdes oder dem der negativen Theologie wird kaum ein Atheist seine Probleme haben. Es ist nicht der unvorstellbare Gott der Mystiker und auch nicht der Gott des kleinsten gemeinsamen Nenners aller Theisten, den Atheisten gemeinhin bezweifeln und bemängeln.

Wir Glaubenskritiker kritisieren den Glauben an vorgestellte Götter, denen Eigenschaften zugeschrieben werden, die mit unseren Erfahrungen oder Erkenntnissen Evolutionsbiologie kollidieren, oder die -problematische Konsequenzen nach sich ziehen.

Die Demografie macht einem für den Atheismus eher wenig Hoffnung. Die Bevölkerung in den westlichen Staaten schrumpft, während sie in den ärmeren Staaten zunimmt. Die Prognosen für die Entwicklung von heute bis 2070 sehen etwa so aus: Muslime +75% Christen +35% Hindus +35% Buddhisten +-0% Atheismus +-0% Wenn man das in Relation zur Zunahme der Weltbevölkerung 35% setzt, dann legt der Islam zu, Christentum und Hinduismus halten ihre Anteile, Buddhismus und Atheismus nehmen ab.

Die Zahlen sind aber in hohem Maße davon abhängig, wie sich Bevölkerung, Wohlstand und Bildung auf der Welt entwickeln werden. Das Perverse ist, dass ein hohes Bevölkerungswachstum in den muslimischen Staaten einerseits die Zahl Warum Glauben Atheisten nicht an Gott?

Muslime erhöht und andererseits die Grundlage für Wohlstand und Bildung untergräbt — die Hauptvoraussetzung für Atheismus. Das verführt dazu, wild zu spekulieren. Es verrät aber mehr über die Motivation der Gläubigen, als ihnen lieb sein kann.

So denken manche, es sei Denkfaulheit. Tatsache aber ist: Ich habe über Gott und seine Existenz vermutlich weit mehr nachgedacht, als der Durchschnitt aller Gläubigen.

Christentum: Gute Gründe, um nicht an diesen Gott zu glauben

Ich weiß auch mehr als die absolute Mehrheit über die Für und Wider. Aber wenn man selbst nicht sehr über Gott nachdenkt, dann unterstellt man seine Verhaltensweise gerne als Motiv für Andere. Es liegt auch nicht an der mangelnden Erfahrung. Ich gehöre zu den Atheisten mit einer Gotteserfahrung der ersten Art - was mich sogar lange daran gehindert hat, den Glauben zu verlassen.

Wobei man zwischen einer unmittelbaren Gotteserfahrung und einer eher interpretativ-indirekten unterscheiden muss meine gehört zur ersteren. Es liegt auch nicht daran, dass wir Atheisten irgendeine Form der Erkenntnis absolut setzen. Ich begegne äußerst selten Atheisten, Warum Glauben Atheisten nicht an Gott? vertreten, dass die Wissenschaft eines Tages alles wissen wird. Es liegt auch nicht daran, dass wir nicht die Grenzen der Erkenntnis erkennen, sogar ganz und gar im Gegenteil.

Sondern: Durch Erkennen der Grenzen wird jede Form von Dogmatismus absurd. Dogmatismus heißt, zu meinen, man habe die Wahrheit bereits, bevor man sie erkennen konnte. Die Dogmatik dient vor allem einem, der Wunschbefriedigung.

Wir denken nicht, dass die Welt so ist, wie wir sie uns vorstellen - und das wird fehlinterpretiert als mangelnde Erkenntnis der Grenzen der Erkenntnis.

Man kann die Grenzen der Erkenntnis nur durch Spekulation überschreiten, aber dann hört sie auf, eine Erkenntnis zu sein - und in der Geschichte der Menschheit waren die meisten Spekulationen falsch. Es fällt nicht auf, dass diese Ansicht purer Unsinn ist. Gott ist eine Denkschablone zur Abwehr weiteren Nachdenkens: Man meint, mit Logik auf Gott gekommen zu sein. Sobald man dort ist, verwirft man die Logik und somit jede Möglichkeit, weiter darüber nachzudenken. Man bemerkt aber nicht, dass man ohne Logik nicht dorthin gekommen wäre.

Verwirft man die Logik, dann war der Weg dahin falsch. Abgesehen davon sind die Logikfehler meist auch nur so gut versteckt, dass die meisten Menschen nicht bemerken, wie sehr sie in die Irre geführt worden sind. Aber sie nehmen sich selbst die Möglichkeit, das durchdenken zu können. Diskurswerfen: Theist: Warum glaubst Du nicht an Gott? Atheist: Es gibt keine Beweise für die Existenz Gottes.

Von daher glaube ich nicht an Gott. Theist: Dann habe ich eine andere Frage. Würdest Du an die Existenz eines Fabrikanten glauben, auch wenn Du ihn nie zu Gesicht bekommen hast?

Atheist: Na, weil ich die großartigen Produkte dieses Fabrikanten sehe. Das kann wohl kaum zufällig von alleine produziert worden sein. Das nennt sich logisches Denken. Ich habe mir erlaubt, ihn fortzusetzen: ----------------------------- Theist: Und das Universum muss, da es ebenfalls ein großartiges Produkt ist, ebenfalls einen Fabrikanten haben!

Atheist: Nein, das folgt logisch nicht. Wenn ich einen Ziegelstein sehe, dann weiß ich, dass dieser in einer Fabrik hergestellt wurde. Er hat alle Merkmale eines fabrizierten Gegenstands: Er ist rechteckig, wurde gebrannt, und es existieren tausende davon, die alle in einer Fabrik produziert wurden. Ein Stein sieht aus wie der andere!

Doch ein Kieselstein hat kein einziges dieser Merkmale. Kein Kieselstein sieht aus wie der andere. Daher schließe ich, dass zwar der Ziegelstein, nicht jedoch der Kieselstein, produziert wurde. Der Kieselstein ist annähernd rund, er besteht aus ganz anderen Stoffen. Seine Form ist auch kein Zufall, er wurde durch hin- und herspülen glatt geschliffen. Der Kieselstein ist natürlich, der Ziegelstein ist künstlich, deswegen unterscheiden sich beide sehr deutlich. Aber die Annahme lautet: Weil beide im Prinzip völlig gleich sind, müssen sie auch eine ähnliche Ursache haben.

Aber sie sind sich nicht ähnlich, sie sind sich so unähnlich, dass ein kleines Kind den Unterschied sehen kann. Da Warum Glauben Atheisten nicht an Gott? sich nicht ähnlich sind, kann man auch nicht darauf schließen, dass sie die gleiche Ursache haben. Im Gegenteil, man muss davon ausgehen, dass die Ursachen für die Existenz der beiden Steine gänzlich verschieden sind.

Wenn Du sagst, dass Du aus Deiner Erfahrung auf eine ähnliche Fabrikation schließt, dann liegt das daran, dass Dich jemand zu diesem Irrtum verführt hat, als Du zu klein warst, darüber nachzudenken. Du musst Dich fragen, wer das getan hat, und wer aus welchen Motiven ein Interesse daran hat, Dich zu täuschen. Ich sehe es Dir nach, dass Du versucht hast, mich auch zu täuschen, wenn Du mir versprichst, über Deine Täuschung und ihre Ursachen nachzudenken.

Dein Glaube an Gott gibt denen, die Dich getäuscht haben, Macht über Dich. Das ist die simple Wahrheit. Wenn Du aus diesem Grund an Gott glaubst, glaubst Du einer Täuschung, einer Illusion. Bedenke, dass dieselben, die Dich getäuscht haben, auch immer uns Atheisten blutig verfolgt haben, weil wir ihre Täuschung durchschaut haben, und Warum Glauben Atheisten nicht an Gott?

keine Macht über uns gaben. Und sie bekämpfen uns mit irreführenden Behauptungen über uns, weil sie befürchten, dass wir Dich anstiften könnten, darüber nachzudenken, und Dich, wenn Du für Dich selbst denkst, zu einem Warum Glauben Atheisten nicht an Gott?

machen könnten, über den sie keine Macht mehr haben.

Warum Glauben Atheisten nicht an Gott?

Ich erwarte nicht, dass Du deswegen Atheist wirst: Aber ich möchte, dass Du wenigstens Dir selbst gegenüber ehrlich bist, und einsiehst, dass Du mit diesem falschen Grund keinen ehrlichen Atheisten wirst überzeugen können. Man hat auch uns belogen, und wenn wir nicht wenigstens uns selbst gegenüber ehrlich sind, gibt es keine Ehrlichkeit mehr auf dieser Welt.

Frage Dich: Ist das die Welt, in der Du leben möchtest? In aktuellen Umfragen unter Philosophie-Absolventen findet sich ein relativ großer Konsens hier: 1. Warum Glauben Atheisten nicht an Gott? world: Es existiert eine externe Welt unabhängig von unserem Bewusstsein 81,6 % 2. Scientific realism: Die Wissenschaften sind ein geeignetes Werkzeug, diese externe Realität zu beschreiben 75,1 % 3. Atheismus ist gegenüber Theismus das bessere Modell der Realität 72,8% Philosophische Expertise geht in weit überdurchschnittlichem Ausmaß mit Atheismus einher.

Für das Beachten ehrlicher Erkenntnisprinzipien, für intellektuelle Redlichkeit, logische Kohärenz und für Warum Glauben Atheisten nicht an Gott?

Realitäts-Analyse, die versucht, sich von den zufällig zugelosten Variablen der eigenen Sozialisierung zu emanzipieren. Was sagt das über die Integrität eines Diskussionsteilnehmers aus, wenn er solche Versuche zu verunglimpfen versucht?

Genauer gesagt, das ganze Buch ist eine Bestätigung der Tatsache, dass es keinen Gott gibt. Nämlich, dass man an der Existenz der Welt um uns herum erkennen kann, dass es einen Gott gibt.

Dasselbe Argument finden wir auch in der Bibel als einziges. Man mag damit philosophisch ungebildete Menschen beeindrucken können. Atheisten wissen schon seit den Zeiten vor dem Koran, dass dieses Argument Unsinn ist - ein Betrug, mit dem man Leute übers Ohr hauen kann. Wenn man als Gläubiger mit diesem Argument gegen einen Atheisten debattiert, wird man sich bis auf die Knochen blamieren.

Denn der Atheist wird den benutzten Trick sofort durchschauen. Alternative Erklärungen werden weder gesucht, noch durchdacht. Die simpelste Ansicht dazu ist: Wir wissen es nicht. Was mehr soll man dazu sagen? Schon seit der Antike hingegen wissen wir, dass ein Argument aus Unwissenheit überhaupt kein Argument ist, auch, wenn es für einige Leute so aussehen mag.

Bessere Argumente tarnen den Schwindel nur ein kleines bisschen besser, so dass er einem nicht gleich ins Auge springt. Aber wenn es das fliegende Spaghettimonster gibt, kann der Gott der Muslime, Allah, nicht existieren. Warum wählt der Koran ausgerechnet ein Argument für Gott aus, mit dem man sich bei Atheisten nur blamieren kann? Entweder, Gott will, dass Ihr Euch auf ein Buch beruft, mit dem Ihr schon beim ersten halbgebildeten Atheisten scheitert.

Oder aber, den Menschen, die das geschrieben haben, Warum Glauben Atheisten nicht an Gott? auch nichts Besseres eingefallen, weil es nichts Besseres gibt. Und da sie wussten, dass der Betrug nicht umfassend funktioniert, haben sie diese mit wüsten Drohungen garniert, um die Leute zum Glauben zu erpressen. Wenn das Argument nicht funktioniert, dann kann man ihre Angst dazu benutzen, ihnen Sand in die Augen zu streuen.

Daher wird auf fast jeder Seite des Koran mit Warum Glauben Atheisten nicht an Gott? Hölle gedroht, von der man auch nichts weiß. Es gibt keinen Zwang im Glauben? Wohl aber Erpressung mit der Angst vor dem Tod und dem, was hinterher kommen könnte. Glaube an Allah, oder brenne in der Hölle. Die Wahrheit benötigt weder schlechte Argumente noch Drohungen. Wenn also ein ganzes Buch nur ein einziges schlechtes Argument liefert und ansonsten nur aus Drohungen besteht, dann deswegen, weil es die Unwahrheit dazu benutzt, um Macht über Menschen zu gewinnen.

Jeder Psychopath, der gerne Macht über andere Menschen haben will, kann und wird sich genau dieser Taktiken bedienen, denn bei einem Teil der Menschen funktioniert dies immer. Und die, bei denen es nicht klappt? Die werden dämonisiert und für minderwertig erklärt. Jede Psychosekte, jeder bescheuerte Kult, benutzt genau diesen einen Trick. Auch der Islam ist ein One-Trick-Pony so nennt man das Pferd im Zirkus, das nur einen einzigen Trick vorführen kann.

Wenn es einen Gott gäbe, er könnte das sicher besser. Warum Glauben Atheisten nicht an Gott? es keinen gibt ist eine bessere Erklärung für die Existenz des Korans als jede andere. Daher beweist der Koran, dass Gott nicht existiert. Natürlich finden wir deswegen auch haufenweise Fehler im Koran, wie etwa die Behauptung, dass die Sonne aus einem schmutzigen Tümpel aufsteigt und ähnlichen Nonsense.

Also: Warum verleitet Euch der Koran dazu, sich mit angeblichen Beweisen für Gott zu blamieren? Warum lässt Euch Gott derartig im Stich und liefert keinen echten Beweis?

Er kann die Fragen wohl so gut wie sonst keiner beantworten. Das Argument, das ich an dieser Stelle benutze: Es gibt drei monotheistische Religionen, die an denselben Gott glauben. Gleichzeitig glauben sie nicht an die vielen anderen Götter und Weltanschauungen der anderen Religionen. Der Theist hat meist den festen, subjektiven, unerschütterlichen Glauben an Gott. Irgendwo gibt es einen Punkt, an dem die Zweifel überwiegen, ab da beginnt der Atheismus.

Glauben im religiösen Kontext bedeutet: Vorgeben, etwas zu wissen, was man nicht weiß. Oder sich sicher in einer Sache zu sein, über die man nichts weiß. Glauben in den Glaubensreligionen gibt also eine Sicherheit vor, ohne dass diese auf Beweisen etc. Theist: Nein schwacher Theismus, übrigens die Mehrheitsmeinung. Atheist: Ja, er existiert nicht starker Atheismus. Agnostiker: Nein, das kann niemand wissen starker Agnostizismus. Agnostiker: Nein, ich weiß es nicht schwacher Agnostizismus.

Damit ist die Frage nicht beantwortet, man ist so schlau wie vorher. Um den Atheismus zu widerlegen, müsste man beweisen, dass Gott existiert. Denn das könnte auch eine technologisch weit überlegene Rasse von Aliens gewesen sein. Damit wäre nicht geklärt, warum es etwas gibt und nicht nichts, sondern die Frage danach wäre nur verschoben Warum gibt es diese Aliens?

Aber Theisten machen das exakt so, denn dann die lautet die Frage: Wieso gibt es Gott, und nicht nichts? Unser Universum könnte eine Schöpfung sein, ohne dass Gott existiert! Ebenso reicht es nicht aus, zu zeigen, dass die Evolution gelenkt wurde oder es sie nicht gab. Denn die Ursache für diese Lenkung, der Planer, könnte wiederum alles Mögliche sein.

Daraus folgt nicht zwingend, dass es einen Gott gibt. Es wird nur so getan, als ob das die Frage nach der Existenz klären wurde - man gibt vor, etwas zu wissen, was niemand weiß oder gar wissen kann.

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